ATOMFREIES 3-LÄNDERECK

Worum geht es?

Auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Würgassen soll ein sogenanntes Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll entstehen. 

Ab 2027 soll der gesamte mittel- und schwachradioaktive Müll aus Deutschland, hier in Würgassen, in diesem Bereitstellungslager 

gesammelt werden. Anschliessend soll er dann zum Schacht Konrad transportiert werden, der in 2027 in Betrieb genommen werden soll.

Die Betriebsdauer für das Würgasser Zwischenlager soll 30 Jahre, bis 2057, betragen.



Hinweise zur Demo am 22.September 2020

  

Die Demonstration wurde von den Behörden auf das Sportplatzgelände "Am Hakel", ca. 60m hinter der Stadthalle Beverungen Richtung Weser, direkt am Radweg R99 verlegt. Parkmöglichkeiten (grün) finden sich an der B83 / Hersteller Str., in der Burgstraße, im weiteren Verlauf hinter dem Rathaus Beverungen (nicht mehr auf der Karte), unmittelbar vor der Stadthalle am ZOB und hinter der Grundschule Beverungen. 

Der Zugang zum Gelände ist ausschliesslich über die Kolpingstraße (gelbe Linie) möglich, an dessen Ende eine Zugangsstelle eingerichtet ist.  

An der Einlasskontrolle werden  4 Tische stehen, auf denen die Coronalisten ausliegen. Jeder Teilnehmer muss sich hier eintragen!

Die Kugelschreiber werden nach Benutzung  desinfiziert. Die Listen werden vom Veranstalter 4 Wochen aufgehoben und danach vernichtet. Sie gelangen NUR IM FALLE EINER INFEKTION in die Hände des Gesundheitsamtes. Die Polizei HAT KEINEN ZUGRIFF auf diese Liste! 

 

 

 BITTE FOLGENDES UNBEDINGT BEACHTEN!

 

+ Alle Teilnehmer haben eine Corona-Schutzmaske zu tragen! Hierbei keine Kombination mit Sonnenbrille / Hut / Kapuze (Vermummungsverbot)

 

+ Die Verwendung von Trillerpfeifen etc.  ist untersagt! (Speichel/Aerosole)

 

+ Es dürfen keine Materialien mitgeführt werden welche als Schlagwerkzeug oder Waffe dienen könnten

 

+ Sollte jemand verfassungswidrige Symbole mitführen, wird dieser Person der Zugang verweigert! 


Standortwahl muss auf den Prüfstand

14.09.2020 / PM

Herstelle. Bei schönem Wetter und mit Blick auf das ehemalige Atomkraftwerk Würgassen haben sich der Vorstand des Vereins Atomfreies Dreiländereck e.V. mit den regionalen CDU-Bundes- und Landtagsabgeordneten auf der Burg Herstelle getroffen. Intensiv wurde über das weitere Vorgehen beim geplanten Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Würgassen diskutiert. 

Einig waren sich alle darin, dass die von der BGZ angeführten Gründe für die 

Standortauswahl Würgassen inhaltlich sehr fragwürdig sind. Matthias Goeken wies noch einmal auf die für Atommülltransporte dieses Ausmaßes ungeeignete Verkehrsinfrastruktur der Region hin. Christian Haase betonte, dass diese Thematik noch intensiver auf bundes- und landespolitischer Ebene diskutiert werden müsse. Beide Politiker betonten, sich auf Bundes- und Landesebene für eine Neubewertung der Standortfrage einzusetzen. Die Bürgerinitiative wiederum hat es sich als nächstes Ziel gesetzt, mittels eines Fachgutachtens die inhaltlich mangelhafte Begründung für Würgassen als vermeintlich geeigneten Standort nachzuweisen. 

Bildunterschrift: BI-Vorstand und Abgeordnete gemeinsam auf der Terrasse der Burg Herstelle (v.r.n.l. Christian Haase MdB, Hubertus Hartmann, Matthias Goeken MdL, Edith Götz, Dirk Wilhem, Petra Sporbeck-Hörning, Heinrich Wenisch, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning. Rechts neben der Hauswand im Hintergrund das ehemalige AKW Würgassen.


„ [W]ir sind mehr, wir lassen euch nicht hier her! “

Ungeachtet der vielen Resolutionen gegen das ZBL und der gewaltigen Zahl der Gegner des Vorhabens prescht die BGZ rücksichtslos voran und investiert weiter ausschließlich in den Stadtort Würgassen, um dort mit dem ZBL (LoK) einen Atommüll-Verschiebebahnhof zu errichten. Am 22.09. findet sich der Vorstand der BGZ in der Beverunger Stadthalle ein, um die Menschen über das Vorhaben "LoK" zu "informieren". Die Bürgerinitiative ist hierbei bewusst außen vor gelassen, eine Teilnahme zur ausgeglichenen Darlegung auch der Bedenken und Kritik ist nicht gewünscht. 

 

Dem werden wir uns entgegenstellen und Präsenz zeigen! Aus diesem Grund findet nahezu zeitgleich zur BGZ-Veranstaltung eine Demonstration vor der Stadthalle in Beverungen statt. 

Lasst uns den Damen und Herren aus Essen und Berlin zeigen, wie wir zum Vorhaben, unsere Region zum zentralen Umschlagplatz für 90% des in Deutschland liegenden schwach- und mittelradioaktiven Atommülls zu machen, stehen. Logistik setzt Infrastruktur voraus - es kann und darf nicht sein, dass ungeachtet der offenkundigen Standortmängel aus reiner Willkür nicht zuletzt auch die Vorgaben der hochdotierten Entsorgungskommission des Bundes selbst missachtet werden und auf Sicherheit verzichtet wird. Dass sich aus einer nicht faktenorientierten Standortauswahl zudem Mehrkosten im über Jahrzehnte erfolgenden Betrieb in mehrfacher Millionenhöhe ergeben und eine ganze, ohnehin strukturschwache Region von der Atomlobby "verheizt" wird, können und dürfen wir nicht zulassen!   

 

☝🏻WICHTIG

Alle Teilnehmer müssen eine Corona-Schutzmaske mitführen und benutzen. Es ist sicherlich nicht möglich ständig einen Abstand von 1,5m zueinander einhalten zu können. Es verbietet sich zeitgleich zur Maske eine Kopfbedeckung und/oder Sonnenbrille zu tragen (Vermummungsverbot). Der Zutritt zur Veranstaltung kann erst nach namentlicher Erfassung gewährt werden. Wir bitten hierfür um Verständnis!

[mit]WIRKEN - gemeinsam sind wir unschlagbar!

 

Wann: 22.09.2020, 17 Uhr | Wo: Kolpingstr. 5, 37688 Beverungen 

 

Dirk Wilhelm

1. Vorsitzender Atomfreies 3-Ländereck e.V.

 

web: Atomfreies-dle.de | email: info@atomfreies-dle.de

 



AKTUELLES


250 Teilnehmer am Fahrradkorso

Voller Erfolg! Rund 250 Bürger aus dem Dreiländereck haben sich am Sonntag Nachmittag, bei strahlendem Sonnenschein aufgemacht, um gemeinsam mit einem Fahrradkorso gegen das geplante Zwischenlager zu demonstrieren. Mit dem Korso sollte der Weg des atomaren Mülls dargestellt werden, der zunächst aus ganz Deutschland nach Würgassen transportiert werden soll und dann von Würgassen aus zum Schacht Konrad.Auf dem Parkplatz am ehemaligen Reaktorgebäude wurden dann der mitgebrachte "Atommüll" abgeladen und neu verteilt wieder mitgenommen.


6.3.-6.9.20 - ein halbes Jahr ☢️Widerstand gegen das geplante #Atomlager Würgassen.
Herzlichen Dank im Namen des Vereinsvorstands Heinrich Wenisch, Hubertus Hartmann, Edith Götz, Katrin Meyer, Dirk Wilhelm und Dr. Fußgänger-Mey (nicht dabei Petra Sporbeck-Hörning und Prof. Dr.Dr. Martin Hörning) an alle Teilnehmer für die überwältigende Unterstützung bei unserer Fahrrad-Sternfahrt. Ein wichtiges Signal an die Politik, dass die gesamte Region hinter dem Protest steht.
Wir haben schon viel erreicht - gemeinsam schaffen wir auch den Rest!
☢️✌️aktiv werden - mitmachen, Mitglied werden! #Würgassen


Atomsternfahrt per Rad

Sonntag, 6. September, 14 Uhr

Startpunkte: Bad Karlshafen, Rathaus oder Beverungen, ZOB

Das konzeptlose ZBL in Würgassen soll die Anzahl der Atom-Transporte quer durch Deutschland verdoppeln.

 Unseren Portest dagegen wollen wir am kommenden Sonntag mit einem Atomtransport per Fahrrad zum Ausdruck bringen.

Gegen eine Spende von 2 € erhalten die Teilnehmer an einem der beiden Startpunkte (ZOB in Beverungen oder am Rathaus Bad Karlshafen) ein fertiges "Atompaket" (solange der Vorrat reicht!) - oder kommen gleich mit einem kreativen selbstgebauten "Gebinde" zu den Abfahrtpunkten.

Von den beiden Treffpunkten aus startet die Tour zum 1. Würgasser Atomtransport Richtung Parkplatz des ehem, AKW in Würgassen (bitte auch hier die Hygiene-Regeln beachten, 1,5 Meter Abstand halten, eine Maske muss nicht getragen werden, aber die Teilnehmer müssen sich in eine Liste eintragen).

Am AKW in Würgassen versammeln wir uns um ca. 15 Uhr vor dem 1. Sicherheitstor zum Abladen der Atompakete an unserem "Popup ZBL", bevor die Teilnehmer im Anschluss auf dem 2. Transport ihr Gebinde einem persönlichen "Endlager" zuführen.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Bei regnerischem Wetter entfällt die Aktion.


Bürgerversammlung in Lauenförde

Der Gemeinderat Lauenförde richtet eine Bürgerversammlung zum geplanten Bau des zentralen Bereitstellungslagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Würgassen ein. Die Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) wird ihr Vorhaben der Öffentlichkeit vorstellen. Die Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ wird ihrerseits die Einwände und Bedenken zum Vorhaben vortragen. Außerdem sind die Vertreter von Landes- und Bundesumweltministerium eingeladen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 08. September 2020, 19:00 Uhr in der Lauenförder Turnhalle  (Oberes Feld 5) statt.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Anzahl der Teilnehmer auf 80 Personen beschränkt. Eine verbindliche Anmeldung ist zwischen den 28.08. und 04.09. in der Außenstelle der Samtgemeinde Boffzen in der Hasenstr. 3  in Lauenförde erforderlich.


Gemeinsamer Erfolg mehrer Aktionen auf dem Beverunger Wochenmarkt!

Am Freitag Nachmittag wurde nach einem Aufruf der Beverunger SPD, eine Menschenkette gebildet. Diese sollte die Dimension des geplanten Zwischenlagers für radioaktiven Müll in Würgassen veranschaulichen.

Die Kette ging von der Weserstrasse / Ecke Kesselstrasse bis hoch zum Bettenhaus Schübeler (ca. 125 Meter)und von dort bis zur ehemaligen Gaststätte "Haxen Rolli" (ca. 325 Meter).

Auch auf dem Wochenmarkt ging es ebenfalls um das geplante Zwischenlager. Die Bürgerinitiative atomfreies-3Ländereck informierte viele Bürger an ihrem Infostand , an dem auch die Grüne Jugend ihre selbstgebauten "Ws" gegen eine Spende verteilten.


Atomfreies 3-Ländereck e.V. vergibt Auftrag zur gutachterlichen Prüfung

20.08.2020 / PM

Würgassen. Die Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ hat zwei unabhängige Gutachter beauftragt, die Standortwahl des zentralen Bereitstellungslagers für das Endlager Schacht Konrad nach objektiven wissenschaftlichen Kriterien zu überprüfen. Die Gutachter sind: Rechtsanwalt Siegfried de Witt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Potsdam (www.dewitt-potsdam.de ) und Professor Dr. Karsten Runge (OECOS GmbH Hamburg, www.oecos.com). 

 

Beide Gutachter beraten seit fünf Jahren erfolgreich das Landkreisbündnis „Hamelner Erklärung e.V.“ bei der Planung des Suedlinks. Rechtsanwalt de Witt hat für das Landkreisbündnis eine Vereinbarung mit Kali und Salz ausgehandelt und erreicht, dass auf die Oberweser-Pipeline verzichtet wird und Kali und Salz ab 2028 keine Prozess-Salzabwässer mehr in die Werra einleiten will. Den Landkreis Holzminden hat er bei der komplexen Planfeststellung B83 unterstützt. Er hat langjährige Erfahrung im Atom- und Planungsrecht. 

 

Professor Dr. Karsten Runge betreibt seit über 20 Jahren ein Planungsbüro, welches sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Regionalplanung sowie der Umweltverträglichkeit von Infrastrukturen der Energieversorgung befasst. Neben konkreten Planungsvorhaben ist er diesem Zusammenhang regelmäßig an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes oder des Bundesamtes für Naturschutz beteiligt. 

 

Das Gutachten zur Standortwahl des zentralen Bereitstellungslagers für das Endlager Schacht Konrad wird voraussichtlich im Herbst vorliegen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt.


Infostand auf dem Beverunger Rathausplatz

Die Bürgerinitiative  „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ wird erneut allen Interessierten am Infostand auf dem Rathausplatz in Beverungen für Fragen und Gespräche zum in Würgassen geplanten „Atommüll-Verschiebebahnhof“ zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind an diesen Tag die begehrten „W“s zu bekommen: Die Mitglieder der Grünen Jugend Höxter waren fleißig und haben über 100 Exemplare des gelben Symbols des Widerstands aus Holz gebaut. Diese werden gegen eine Spende ausgegeben. Vielen Dank für diese tolle Idee und das bemerkenswerte Engagement!


Eine große Informationsveranstaltung zum Thema „zentrales Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe in Würgassen“ steht nach wie vor aus und ist derzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen noch nicht in Sicht. Hier findet ihr adäquaten Ersatz: https://youtu.be/kIsYis0yCRw

 

Der Link führt zur Aufzeichnung der Info-Veranstaltung vom 14.08.2020 in Uslar, in der die hochrangigen Vertreter der BGZ und der Sprecher der BI „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ umfassend zum Thema informieren. Die Ausführungen verschaffen in ihrer Gesamtheit einen umfassenden Überblick über das, was hier in der Region geplant ist!

 

Mehr Informationen werden die Menschen in der Region von der BGZ sicherlich nicht bekommen. Der Vortrag der „Bauherren“ des geplanten ZBL entspricht den bisherigen Ausführungen in den Kreistags- und Ratssitzungen. Die BI legt einmal mehr die Schwächen des Standorts, der erfolgten Standortauswahl und weitere „unangenehme“ Fakten zum Vorhaben ZBL, sowie die drohenden Belastungen für die Region offen. Im Anschluss werden Fragen von Anwesenden und aus dem Chat heraus beantwortet, sowie Statements seitens der Bürgermeister von Uslar und Bodenfelde abgegeben. 

 

Die Aufzeichnung steht allen Interessierten auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung. Teilen erwünscht!


Neue Banner rund um Uslar und Umgebung. Danke an alle Aktiven dort für die ambitionierte Arbeit!


© .ausgestrahlt | Jannis Große
© .ausgestrahlt | Jannis Große

Würgassen: Projektionsaktion gegen das geplante Atommüll-Zwischenlager

ausgestrahlt und BI Atomfreies 3-Ländereck projizieren Statements an ehemaliges Reaktorgebäude / Zwischenlager sei „konzeptlos und intransparent“

 

In der Nacht zu Mittwoch haben die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. mit einer Projektionsaktion gegen das geplante Atommüll-Zwischenlager in Würgassen protestiert. Auf dem Reaktorgebäude des ehemaligen AKW war zu lesen: „Kein Atommüll-Verschiebe-Bahnhof in Würgassen!“, „Konzeptlos, orientierungslos, intransparent. Atommüll-Lager stoppen!“ und „90% von Deutschlands Atommüll nach Würgassen? Nein Danke!“ Die riesige Projektion war auch von Lauenförde und Würgassen aus erkennbar. Weiter: Pressemitteilungen


Viele Teilnehmer am Autokorso!

Pressestimmen 


NEU: Ausgabestellen für Info-Flyer, Aufkleber und Mitgliedsanträge in Uslar, Bodenfelde, Wesertal und Umgebung

An folgenden Stellen finden alle Interessierten die Ausgabestellen des gemeinnützigen Vereins „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ mit Informationsmaterial zum Thema ZBL, W-Aufklebern als Zeichen des Widerstands gegen das geplante Atommüll-Lager in Würgassen, Anträge zur Fördermitgliedschaft des Vereins zur Stärkung des Widerstands und Unterschriftenlisten zur Onlinepetition gegen das Vorhaben der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ). Alles Ausgabestellen finden sie HIER!

Auf dem Uslarer-Wochenmarkt!
Auf dem Uslarer-Wochenmarkt!

Das Verfahren „ Standortfindung Zwischenlager Würgassen“ gehört auf Null gesetzt

01.07.2020 

Herstelle. Das Verfahren zur Standortfindung eines Zwischenlagers in Würgassen hat von Anfang an die dringend erforderliche Notwendigkeit vertan, Vertrauen in der Bevölkerung in diesen Prozess aufzubauen. Im Gegenteil: Vertrauen ist weiter zerstört worden. Ein Neuanfang wäre zwingend geboten.

 

Darüber waren sich der Vorstand des "Atomfreies 3-Ländereck e.V." und Prof. Dr. Klaus Töpfer beim Gespräch in den Räumen der Burg Herstelle einig. In einer kleinen Runde haben sich die Vertreter der Bürgerinitiative und der ehem. Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit getroffen, um sich zum Stand auszutauschen. Weiter unter Pressemitteilungen


INFOSTAND

Auf dem Beverunger Wochenmarkt wurde am Freitag die Möglichkeit geboten, sich an unserem Infostand über das geplante Zwischenlager für atomaren Müll in Würgassen zu informieren.


Ratssitzung in Beverungen

An Donnerstag, 25.06.2020, fand die Sitzung des Rats der Stadt Beverungen statt. Aufgrund des zu erwartenden Interesses zum Tagesordnungspunkt „ZBL Würgassen“ wurde die Sitzung in der Stadthalle abgehalten. Alle 50 zur Verfügung stehenden Zuschauerplätze waren belegt. Neben den üblichen Vertretern der BGZ (Herr Dr. Seeba, Herr Dr. Dretloff und Herr Möbius), war auch die BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung, Betreiber von Schacht Konrad), sowie der MdB Herr Christian Haase und der MdL Herr Goecken anwesend.

 

In Anbetracht der vielen, an diesen Abend abzuarbeitenden Tagesordnungspunkte, hatte ich als Vertreter der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ ebenso wie die Herren der BGZ jeweils 20 Minuten Redezeit um die jeweilige Position zum ZBL darzustellen. In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit blieb mir nur, im Anschluss der Ausführungen der BGZ, die umfangreichen Kritikpunkte zum Vorhaben ZBL relativ kompakt vorzutragen. Dennoch fanden meine Ausführungen große Beachtung und positive Resonanz im Saal.

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Infostand auf dem Beverunger Wochenmarkt

Am kommenden Freitag, den 26.06., werden wir auf dem Beverunger Wochenmarkt mit einem Informationsstand persönlich für Fragen zum in Würgassen geplanten Atommüll-Lager zur Verfügung stehen. Wir freuen uns auf viele nette Gespräche zum Thema und möchten mit dieser Aktion auch die Menschen welche nicht online sind den aktuellen Sachstand erläutern.


Der gemeinnützige Verein „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ hat seine eigene FB-Präsenz  

20.06.2020 / PM

 

Dreiländereck. Mit der Einrichtung einer eigenen Facebook-Gruppe erweitert der Verein die Möglichkeiten, den Widerstand gegen das geplante ZBL in Würgassen professioneller organisieren zu können. Die zuvor genutzte Plattform „Contra Atomlager Würgassen“ befindet sich im Besitz einer privaten, dem Vereinsvorstand nicht angehörigen Person. Mit Vereinsgründung erfolgt nun der logische Schritt hin zur eigenen Facebook-Präsenz. 

 

Neben dieser „privaten“ FB-Gruppe des Vereins, in der lediglich angemeldete Gruppenmitglieder Inhalte lesen und gestalten können, bietet der Verein zudem eine öffentlich zugängliche Facebook-Seite. Auf dieser können alle Interessierten, auch ohne Registrierung, die dort zur Verfügung gestellten Inhalte lesen und gerne teilen. Die Facebook-Seite versteht sich als Ergänzung zur offiziellen Internetseite des e.V. „atomfreies-dle.de“

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Auch aus Höxter ein klares NEIN

17.06.2020

Höxter. In seiner gestrigen Sitzung, hat sich der  Höxteraner Kreis- und Finanzausschuss zunächst mit dem geplanten "Zentralen Bereitstellungslager" (ZBL) in Würgassen befasst. 

 

Nach der Begrüssung der anwesenden Ratsmitglieder durch Landrat Spieker, stellte zunächst die BGZ, vertreten durch die Herren Dr. Seeba, Möbius und  Dr. Drotleff, das geplante Projekt vor.

 

Anschliessend wurde Dirk Wilhelm, 1. Vorsitzender des Vereins Atomfreies 3-Ländereck e. V. das Wort erteilt. 

 

 

Er machte deutlich, dass weder die vorhandene Infrastruktur noch das Gelände selbst in keiner Weise für die Errichtung eines Zwischenlagers geeignet sind. Hinzu kämen grosse Zweifel bei der Dimensionierung der Halle von 60.000 m3. Da schon jetzt klar sei, dass der Schacht Konrad für die vorhandene Menge Atommüll nicht ausreicht steht die Frage unbeantwortet im Raum, ob die vollkommen überdimensionierte Halle am Ende nicht doch ein Lager für sehr lange Zeiträume werden wird.

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