Pressemitteilung vom 12.05.2024

im Bild von links: Katharina und Wolfhard Weller
im Bild von links: Katharina und Wolfhard Weller

Umzug zum Axelsee

 

Mehrere Jahre leuchtete in Bad Karlshafen das große W als Symbol des Widerstands gegen das geplante Logistikzentrum Konrad (LoK).  Zunächst stand es auf dem Hugenottenturm, dann auf der Juliushöhe und schließlich am Schiffsanleger in der Kurstadt.

 

Nach dem erfolgreichen Widerstand bat die Stadt um den zeitnahen Abbau. Dem Vorstand der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. (BI) war es wichtig, das Symbol zu erhalten.

 

Daher suchte man nach einem neuen, gut frequentierten Standort, bei dem auch zusätzlich eine Informationstafel über die Hintergründe und Aktivitäten des Widerstands informieren sollte. Dank der Familie Weller, welche den Campingplatz am Axelsee betreibt, konnte das W nun einen neuen Standort finden. „Für die gesamte Region, aber insbesondere für uns in der Touristikbranche ist es ein Segen, dass das LoK verhindert werden konnte“ so Katharina und Wolfhard Weller. „Daher waren wir auch sofort dazu bereit, dem W ein neues zu Hause zu geben“. Zum Inhalt


Pressemitteilung vom 18.12.2023

Ein Weihnachtsgeschenk für die Region

 

Die Entscheidung, das Dreiländereck zur Drehscheibe von Deutschlands atomaren Hinterlassenschaften zu machen, basierte weniger auf Sachargumenten, sondern war vielmehr politisch motiviert. Nur so konnte ein in vielen Belangen ungeeigneter Standort ausgewählt werden.

 

Jahrelang versuchte der Widerstand mit sachlichen Argumenten die ungünstige Entscheidung bezüglich Würgassen abzuwenden. Dieser Ansatz war enorm wichtig. Er stärkte sowohl den Widerstand in der Bevölkerung als auch in den Rathäusern, Landkreisen und betroffenen Bundesländern. Die verantwortlichen Planer zeigten sich jedoch unbeeindruckt, da sie sich auf politischer Entscheidungsebene auf Rückendeckung verlassen konnten.

 

Seit Anfang 2023 verfolgte der BI-Vorstand eine maßgebliche Strategieerweiterung. Unter Beibehaltung von Sachargumenten wurden die politisch Verantwortlichen nun offen und direkt mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert. Darüber hinaus arbeitete die BI dem Standortarbeitskreis zu, um im Falle einer juristischen Auseinandersetzung gemeinsam mit der gesamten Region gerüstet zu sein. Dieses zeigte deutliche Wirkung.

 

Das BMUV nahm von seiner Planung eines LoK Abstand. Ein Erfolg und ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Region.

 

Der Vorstand der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck bedankt sich bei allen Unterstützern, wünscht schöne Feiertage und ein entspanntes 2024

Im Bild von links: Paul Weskamp, Thorsten Schäfer, Volker Bertram, Rainer Lenzing, Martin Ahlborn, Martin Hoppe, Katrin Meyer, Reiner Schmidtken.
Im Bild von links: Paul Weskamp, Thorsten Schäfer, Volker Bertram, Rainer Lenzing, Martin Ahlborn, Martin Hoppe, Katrin Meyer, Reiner Schmidtken.
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Pressemitteilung vom 12.12.2023

Never give up“

  

Für die Region im Dreiländereck ist die Abkehr des Bundes vom Standort Würgassen ein großer Erfolg. Er erinnert an die Auseinandersetzung von David gegen Goliath. „Zur Erreichung des Zieles kam für unsere Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck jedoch niemals der Einsatz einer Steinschleuder in Betracht“, so der erste Vorsitzende Martin Ahlborn. „Nur eine kontinuierliche auf Sachargumenten basierende Zusammenarbeit mit den regionalen Kommunen, insbesondere mit Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, sowie einer länder- als auch parteiübergreifenden Abstimmung war für uns ein gangbarer Weg zum Ziel“.

 

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Pressemitteilung vom 28.11.2023

Laut der Internetplattform „Ausschreibungen Deutschland“ schrieb die BGZ im Sommer 2023 eine “Machbarkeitsstudie & Transportkonzept Straße/Schiene für die Anlieferung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen von den Zwischenlagern der BGZ zum Endlager Konrad bzw. zum Logistikzentrum Konrad“ öffentlich aus. 

 

Dass die BGZ eine derartige Studie nicht bereits vor der Festlegung des Standortes Würgassen für das LoK als Teil des Auswahlverfahrens integriert hat, zeigt einmal mehr, dass es der BGZ nicht um eine möglichst sichere und wirtschaftliche Lösung des Problems der Atommüllentsorgung ging.

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Pressemitteilung vom 31.08.2023

Wird das Dreiländereck das Atommüll – Lager auch noch selbst bezahlen?

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Pressemitteilung vom 01.07.2023

Das gelbe W – Ein sichtbares Zeichen setzen

 

Wir, Widerstand, Würgassen, Weserbergland. Das „W“ symbolisiert den Protest der Bürger im Dreiländereck gegen die Entscheidung des Bundes, die Region zu Deutschlands zentraler Atommülldrehscheibe zu machen. Das „W“ begegnet uns im Alltag an Autos, in Vorgärten, auf T- Shirts, an Schaufensterscheiben, an öffentlichen Plätzen und nun auch in der Kreisstadt Höxter. An der Ortseinfahrt am Parkplatz zum Eingang der Landesgartenschau wurde ein großes gelbes „W“ aufgestellt. Über angebrachte QR – Codes können sich auch ortsfremde Besucher informieren, was es mit den vielen „W`s“ in der Region auf sich hat.

 

Auch für eine „Win-Win-Situation“ hätte das „W“ stehen können, wenn eine derart weitreichende Entscheidung möglichst optimal im Sinne der Aufgabe, insbesondere aber für die Leittragenden gestaltet worden wäre. Bei der Standortfindung für das Bereitstellungslager in Würgassen wurde unter dem Argument der „schnellen Verfügbarkeit“ hierauf leider kein Wert gelegt. Nun gibt es nur eine Seite, die gewinnt, und eine die vieles verliert. Der vermeintliche Gewinner, der Bund und seine Entsorgungsgesellschaften, haben mit ihrer Strategie, einer bereits im Vorfeld getroffenen Entscheidung gezeigt, dass ihnen nicht an einem transparenten Verfahren gelegen ist. Die Bevölkerung und die regionalen Behörden und Amtsträger wurden förmlich überrumpelt. Denn Transparenz hätte offengelegt, dass der Standort Würgassen in erster Linie aus politischen und wirtschaftlichen Interessen gewählt wurde, und der Aspekt der angeblich „schnellen Verfügbarkeit“ diese schlechte Lösung nur rechtfertigen sollte. Nach der erneuten Verspätung der Inbetriebnahme des vorgesehenen Endlagers Konrad um mehrere Jahre dürfte dieses Kriterium keine Rolle mehr spielen. Es bleibt ausreichend Zeit, über ein neues transparentes sachorientiertes Auswahlverfahren eine gute und nachvollziehbare Lösung herbeizuführen. 

 

Aus diesem Grunde lädt die Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ zur Auffrischung der vielen „W´s“ alle Bürger der Region am 15.7.23 auf die Weserwiesen in Beverungen ein, um ihrem weiteren Protest gegen die Entscheidung des Bundes Ausdruck zu verleihen. Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr kann frische gelbe Farbe abgeholt werden, damit die bestehenden „W`s“ wieder leuchtend strahlen. Um 14:00 Uhr werden Bürgermeister, regionale Politiker und Fachexperten aus den drei betroffenen Bundesländern Kurzvorträge referieren. Getränke und Imbiss werden angeboten. Die Region wird Ihre Chancen zum Widerstand wahren.

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Pressemitteilung vom 15.06.2023

Inbetriebnahme Schacht Konrad verschoben/Rüge vom Bundesrechnungshof

Der BGZ gehen die Argumente aus 

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Pressemitteilung vom 28.04.2023

Déjà-vu: Standortentscheidung Würgassen weckt Erinnerungen

Nun soll die Entsorgungskommission (ESK) für Klarheit sorgen

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Pressemitteilung vom 04.04.2023

Am 24.3.23 fand die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. (BI) im Rathaus der Stadt Bad Karlshafen statt. Dieses Jahr standen bei der gut besuchten Veranstaltung auch Vorstandswahlen an. Neuer erster Vorsitzender wurde Martin Ahlborn aus Schönhagen, der den aus privaten Gründen nicht mehr kandidierenden Dirk Wilhelm ablöste. Neue Vorstandsmitglieder sind Volker Bertram aus Höxter und Reiner Schmidtken aus Blankenau.

 

Den Fokus der kommenden Tätigkeiten legt die BI auf die Vorbereitung eines möglichen Klagewegs im Falle eines Bauantrags der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) für das geplante zentrale atomare Bereitstellungslager (ZBL) in Würgassen. Eine offizielle Bestätigung der bisherigen Entscheidung seitens des Bundesumweltministerium (BMUV) ist zwar noch nicht erfolgt, denn zuvor soll die vom Bund beauftragte Entsorgungskommission (ESK) eine Stellungnahme verfassen. Diese soll als Grundlage für eine Überprüfung der bisherigen Entscheidung dienen. Zur Meinungsbildung hat die ESK in Abstimmung mit dem Standortarbeitskreis unter Leitung von Herrn Grimm, Bürgermeister in Beverungen, einen Gesprächstermin im Dreiländereck angekündigt. Eine abschließende Entscheidung des BMUV kann ggf. noch Monate dauern. Unabhängig davon laufen die Planungen der BGZ für eine Realisierung am Standort Würgassen weiter, um nach einer möglichen Standortbestätigung einen Bauantrag einzureichen.

Hubertus Grimm hatte bereits mehrfach bemängelt, dass im Zuge eines möglichen Genehmigungsverfahrens für die Errichtung des ZBL man sehenden Auges in einen Rechtsstreit auf Behördenebene laufe. Auch die BI bereitet sich auf dieses Szenario vor. Da das Zeitfenster bei einer einzureichenden Klage sehr eng bemessen ist und ein Rechtsstreit neben den zuständigen Genehmigungsbehörden i.d.R. nur von stark betroffen Privatpersonen oder einem klagefähigen Umweltverband wie z.B. dem BUND eingereicht werden darf, wird diese Option organisatorisch vorbereitet. Auf der Pressekonferenz vom 7.2.23 in Bad Karlshafen bei der Veröffentlichung der fachgutachterlichen Stellungnahme zur verkehrstechnischen Anbindung an das ZBL durch RegioConsult, Verkehrs- und Umweltmanagement, hatte der die BI betreuende Rechtsanwalt Philipp Heinz bereits diverse Ansatzpunkte im Rahmen eines Klageverfahrens skizziert. Das ebenfalls auf der Pressekonferenz teilnehmende Vorstandsmitglied des BUND aus NRW, Klaus Brunsmeier, erklärte auf der Veranstaltung, die Region des Dreiländerecks im Rahmen einer Verbandsklage in Zusammenarbeit mit der BI im Falle eines Rechtstreits zu begleiten, sofern dies notwendig sein sollte. Gemäß dieser Absichtserklärung erfolgten inzwischen die ersten organisatorischen Tätigkeiten. In einem gemeinsamen Termin verständigten sich die Partner über das zukünftige gemeinsame Vorgehen, um für das drohende Szenario fristgerecht gewappnet zu sein.

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Pressemitteilung vom 12.02.2023

im Bild v.l.n.r:  Vorstandsmitglieder der BI, Martin Ahlborn und Thorsten Schäfer, Staatssekretär Matthias Heidemeier im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW
im Bild v.l.n.r: Vorstandsmitglieder der BI, Martin Ahlborn und Thorsten Schäfer, Staatssekretär Matthias Heidemeier im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW

Absolutes Halteverbot innerhalb der Ortschaften auf der Atommüll - Route

Das ist eines der Ergebnisse in der Ausarbeitung „Fachgutachterliche Stellungnahme zur verkehrstechnischen Anbindung des Logistikzentrums Konrad in Würgassen an Straße und Schiene“, welche die Fachagentur RegioConsult am 7.2.23 den betroffenen Bürgermeistern, Landkreisen und der Bevölkerung vorstellte. Das drohende Halteverbot stellt eine massive Einschränkung für die betroffenen Anwohner sowie die Gewerbetreibenden dar, und wird die Kommunen bei der Umsetzung vor eine schwierige Aufgabe stellen.

 

Das Gutachten wurde im Vorfeld der Veröffentlichung durch die Vorstandsmitglieder der BI, Thorsten Schäfer und Martin Ahlborn, an den Staatssekretär Matthias Heidemeier aus dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW übergeben. Der zuständige Minister Laumann hatte bereits bei seinem Besuch des Dreiländerecks im Oktober 2022 die logistischen Voraussetzungen in Würgassen skeptisch angesprochenZum Inhalt

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Pressekonferenz am 07.02.2023

Die Kritik am geplanten zentralen Bereitstellungslager / Logistikzentrum Konrad im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen wird seit Bekanntgabe durch den Vorhabenträger, der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), immer intensiver. Zuletzt konnte belegt werden, dass ein von der BGZ wiederholt zitiertes positiv-Gutachten des Öko-Instituts unter massiver Einflussnahme des seinerzeit von der SPD geleiteten Bundesumweltministeriums erstellt wurde.

 

Aktuell haben die Verantwortlichen des BMUV eine Überprüfung der bisherigen Standortentscheidung durch die Fachexperten der Entsorgungskommission des Bundes (ESK) angeordnet, welche bis Ende Q1/2023 veröffentlicht werden soll. Der Region im Dreiländereck ist es wichtig das die ESK, über Unterlagen der BGZ hinaus, belastbares als auch qualitativ hochwertiges Informationsmaterial erhält, welche dem Anspruch an das Vorhaben von umfangreicher logistischer Tragweite gerecht wird. Vor allem Menschen in NRW, als auch in NI und HE werden über Jahrzehnte mit mehrfach täglichen Gefahrgut-Transporten der Klasse 7 belastet werden. Um so wichtiger ist es, dass die Entscheidungsgrundlage für die zu treffende Beurteilung der Standortentscheidung „LoK Würgassen“ auf harten Fakten beruht.

 

Aus diesem Grunde hat die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. mit der Unterstützung diverser Städte, Kommunen, Landkreise und der Bevölkerung ein Gutachten zur Darstellung der hiesigen Infrastrukturgegebenheiten bei der "RegioConsult Verkehrs- und Umweltmanagement Fachagentur für Stadt- und Verkehrsplanung", Marburg, beauftragt. Die Studie wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im historischen Rathaus Bad Karlshafen von der Fachagentur vorgestellt und erläutert. Im Anschluss hat Rechtsanwalt Philipp Heinz, Berlin, eine rechtliche Stellungnahme abgegeben.

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Pressemitteilung vom 19.01.2023

Termin zur Pressekonferenz „Verkehrsplanerische Prüfung zum LoK Würgassen“ steht fest. 

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Pressemitteilung vom 16.12.2022

Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ beauftragt neue Verkehrsstudie, Städte und Gemeinden unterstützen

 

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Pressemitteilung vom 18.10.2022

Das von der BGZ geplante ZBL/LoK wird deutlich teurer als behauptet. MdB Christian Haase schaltet den Bundesrechnungshof ein.


Nachdem die Gutachten des Öko-Instituts Darmstadt, die den Standort Würgassen befürwortet hatten, offenkundig unter massiver Einflussnahme des BMUV entstanden sind, bestehen auch gravierende Zweifel an der durch die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) angenommenen Wirtschaftlichkeit. Zum Inhalt

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PM 2022-10-18 Kosten Nutzen ZBL_LoK_MdB
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Pressemitteilung vom 05.10.2022

Gehaltvolle Podiumsdiskussion in Lauenförde zum ZBL/LoK,

Kontaktaufnahme zum „Nationalen Begleitgremium“ durch die Bürgerinitiative

 

Am 29.09.22 fand die interessante und wichtige Podiumsdiskussion zum geplanten Atommüll-Lager Würgassen im stark betroffenen niedersächsischen Nachbarort Lauenförde statt. In der zweistündigen Veranstaltung stellten sich Sabine Tippelt (SPD), Christian Meyer (Grüne), Uwe Schünemann (CDU) und Hermann Grupe (FDP) vor der anstehenden Landtagswahl in Niedersachsen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

 

Im Fazit erklärten überparteilich alle anwesenden Politiker die Ablehnung der Atommüllplanungen am ungeeigneten Standort Würgassen und bekräftigten Ihre Haltung, sich auch im weiteren Fortgang des Entscheidungsprozesses für eine sinnvolle Lösungsalternative einzusetzen. Zum Inhalt

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Pressemitteilung vom 22.09.2022

Einflussnahme des Bundesumweltministeriums bei der Standortempfehlung für Würgassen

Die rechtliche Stellungnahme durch den Rechtsanwalt Philipp Heinz aus Berlin fällt nach erfolgter Sichtung vernichtend aus. Zum Inhalt

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Pressemitteilung 15.09.2022

 

Was, wenn das Bereitstellungslager kommt?

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Pressemitteilung vom 22.08.2022

Zwischenlager, zentrales Bereitstellungslager oder ein Logistikzentrum Konrad?


Diese Frage wurde auch auf der Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ am 18.08.22 im Lauenförder Kulturzentrum mit großem Interesse diskutiertAuslöser war eine von den regionalen Bundes- und Landesparlamentsvertretern initiierte Pressemitteilung, dass die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) in Würgassen offiziell ein Zwischenlager errichten will. Dies ist insofern überraschend, da die BGZ in der Begrüßungsbroschüre vor mehr als zwei Jahren das „Logistikzentrum Konrad“ als neuen Nachbarn der Bevölkerung vorstellte. Aber spielt der Name tatsächlich eine Rolle und warum erhitzen sich daran die Gemüter? Zum Inhalt

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Pressemitteilung vom 11.08.2022

Weserbergland Touristik e.V. spricht sich gegen das Atommüllzwischenlager Würgassen aus!

 

Frau Petra Wegener, gegen das geplante Atommülllager in Würgassen aus und begründet dies u.a. durch die negative Entwicklungsperspektive für die gesamte Region:

„…. Der Tourismus im Weserbergland stellt einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor in der Region dar und kann inzwischen eine äußert erfolgreiche Bilanz vorweisen. Inzwischen finden rund 3 Millionen Übernachtungen jährlich in der Region statt. Insgesamt entstehen dadurch ein Bruttoprimärumsatz von 1 Milliarde EUR und 22.000 Vollzeitarbeitsplätze. Das touristische Rückgrat der Region ist der Weser-Radweg, der in den vergangenen Jahren mit hohen Investitionen zum Premiumprodukt in Deutschland ausgebaut wurde. Er wurde mit vier Sternen laut ADFC zertifiziert und ist bereits zum dritten Mal in Folge zum beliebtesten Fernradweg in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Radweg verzeichnet jährlich rund 350.000 Gäste, die den Radweg befahren, und führt genau an dem Zwischenlager mit prominentem Blick vorbei. Sollten dadurch auch nur einige Übernachtungen und Tagesgäste ausbleiben, stellt dies einen hohen Schaden für die gesamte Region dar. Die Wirtschaftskette, die durch den Tourismus in Gang gesetzt wird, ist unterbrochen und kann vehemente Auswirkungen erzeugen“. Zur Pressemitteilung

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Logistikgutachten der Bundesländer ist öffentlich

Stellungnahme der Landesministerien und die Studie als pdf
Stellungnahme der Landesministerien und die Studie als pdf

— TÜV Nord: Zentrales Bereitstellungslager unnötig und ohne signifikanten Vorteil, Strahlenbelastung und Gefahren mit ZBL höher —

 

Das Logistikgutachten der Bundesländer ist öffentlich. Demnach ist selbst ohne zentrales Bereitstellungslager (ZBL) ein Zweischichtbetrieb im Endlager und somit eine schnellere Einlagerung der Atomabfälle möglich. Ein Umstand, welchen die BGZ immer ausgeschlossen hat

 

Zudem würde ein ZBL laut Gutachten lediglich einen geringen Vorteil bietenmehr als 80% der Atomabfälle für Schacht Konrad könnten sowohl mit, als auch ohne ZBL im gleichen Zeitraum der Endlagerung zugeführt werden. Nur für ca. 15%-20% der einzulagernden Abfälle, das sind ca. 8000 Gebinde welche mehrheitlich in Zwischenlagern der öffentlichen Hand vorhanden sind, ergibt sich die Möglichkeit einer schnelleren Einlagerung im Umfang von 4 - 6 Jahren. Dem gegenüber stehen eine höhere Strahlenbelastung für Personal und Anwohner und höhere Unfallrisiken am Standort des ZBL im vergleichbarem Umfang wie am Endlager selbst.

 

Wir sehen die Kritik der Bürgerinitiative im Gutachten bestätigt. Das Hauptargument der BGZ für ein ZBL, die Möglichkeit einer schnelleren Einlagerung in das Endlager und der damit vermeintliche Zugewinn an Sicherheit, ist durch das Gutachten entkräftet. Zugleich zeigt die Untersuchung des TÜV Nord ein erhebliches Potenzial zur Optimierung an der bestehenden Infrastruktur auf. 

 

Die in den letzten zwei Jahren aufgezeigten Mängel bei der Standortauswahl und des Standorts Würgassen an sich, die immensen Kosten für die Errichtung und den laufenden Betrieb des ZBL, sowie die aktuelle Bewertung durch den TÜV Nord lassen nur einen Schluss zu: Es ist an der Zeit die Planungen in Würgassen zu stoppen und unter Einbezug der Erkenntnisse eine möglichst sichere, umweltverträgliche und kosteneffiziente  Lösung für die Atommüllentsorgung zu erarbeiten

 

Stellungnahme der Landesministerien und die Studie als pdf

 


Pressemitteilung vom 08.07.2022

Rechtfertigungsversuche der BGZ sind substanzlos

 

Zu diesem Ergebnis kommt die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck und bekräftigt Ihre Forderung gegenüber dem BMUV, die Planungen für den Standort Würgassen sofort einzustellen. Gründe hierfür gibt es derlei viele.

 

In einer Sondersitzung des Umweltausschusses des niedersächsischen Landtags vom 30.6.2022 stellte Landesumweltminister Olaf Lies die ersten Ergebnisse des vom Land Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beauftragten Gutachtens vor. Demnach ist das in Würgassen geplante zentrale Bereitstellungslager (ZBL) oder Logistikzentrum Konrad (LoK) für die Belieferung des Endlagers Konrad bei Salzgitter nicht notwendig. Zum Inhalt

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Pressemitteilung vom 30.06.2022

Logistikgutachten der Bundesländer:

Zentrales Bereitstellungslager nicht notwendig!

 

 Mit dieser Nachricht überraschte der niedersächsische Landesumweltminister Olaf Lies in einer am Donnerstag, den 30.06.22 eilig anberaumten Sondersitzung des Umweltausschuss Niedersachsen, an der Dirk Wilhelm, Vorsitzender der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. als Gast teilgenommen hat. 

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Pressemitteilung vom 23.06.2022

Der Koalitionsvertrag NRW ist veröffentlicht. Unsere Anstrengungen der letzten Monate sind darin mit gutem Ergebnis eingegangen.

Nachdem bereits im Koalitionsvertrag der Ampelregierung im Bund die Standortfindung für das zentrale Bereitstellungslager (ZBL) / Logistikzentrum Konrad (LoK) thematisiert wurde, findet sich nun auch in NRW das Bestreben der Koalition nach einer transparenten und qualifizieren Standortauswahl für das ZBL/LoK wieder. Zum Inhalt

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Demonstration am 23.04.2022

Redebeitrag des Vorsitzenden der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. Dirk Wilhelm

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2022-04-23 Handout Redebeitrag Protestma
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Pressemitteilung vom 12.04.2022

Atommüllzentrum im Tourismusgebiet Weserbergland

Werden Deutschlands beliebteste Radwege künftig aufgrund drohender Atommülltransporte gemieden und Touristen fernbleiben?

 

Durch die Entscheidung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), direkt im Tourismus- und Erholungsgebiet Weserbergland Deutschlands erstes Bereitstellungslager für ein Atommüllendlager zu errichten, dürfte die ohnehin schon strukturschwache Region über mehrere Jahrzehnte nachhaltig geschädigt werden. Dabei hatte sich das Weserbergland in den vergangenen Jahren gemausert und erfolgreich touristische Strukturen, insbesondere durch attraktive Ziele an den Radwegen entlang der Weser und weiterer Flüsse, aufgebaut.

 

Leider teilen mehrere dieser, als beliebteste Radwege Deutschlands ausgezeichnete, Strecken künftig ein Schicksal: Streckenabschnitte, sogar ganze Tagestouren, verlaufen entlang der Atommüllroute, welche nach dem Willen der BGZ in Kürze an der Weser entstehen soll. Zum Inhalt

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Pressemitteilung vom 22.03.2022

Stellungnahme zur Antwort des BMUV

zur kleinen Anfrage zum geplanten Bereitstellungslager in Würgassen,

BT-Drucksache 20/858

  

Antworten aus dem BMUV sind lückenhaft, unzureichend und zeugen von mangelndem Interesse 

 

Die Antworten aus dem Bundesumweltministerium auf die kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU zeugen von mangelndem Interesse an den vielfach benannten Defiziten der Standortherleitung durch die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und den vielfältigen Standortmängeln in Würgassen. Diesbezüglich hat die Bürgerinitiative bereits vor einiger Zeit drei Folienpakete zum Faktencheck zusammengestellt, welche unter anderem Steffi Lemke übermittelt wurden und die jetzt unter www.atomfreies-dle.de/fakten öffentlich zugänglich sind. Hier geht es zur Pressemitteilung im Detail.

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Pressemitteilung vom 14.01.2022

Logistikgutachten: Mangelndes Vertrauen in den Bund


Die Diskussionen um die Errichtung eines zentralen atomaren Bereitstellungslagers in Würgassen für das Endlager Konrad in Salzgitter gehen weiter.

 

Hierzu fand am 13.01.22 eine Videokonferenz auf Einladung der Landesregierungen Niedersachsen und NRW statt. Erfreulich ist, dass neben den Ministern Olaf Lies und Karl-Josef Laumann, den Vertretern des Landtages, den regionalen Politikern und kommunalen Vertretern auch die Bürgerinitiativen teilnehmen konnten. Zum Inhalt

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Pressemitteilung vom 13.01.2022

BGZ stapelt bei Hochwassergefahren bewusst tief - wenig transparente Information der Öffentlichkeit

 

Aktuell spricht die BGZ in Bezug auf die Publikation der Hochwassergefahren am Standort Würgassen von „billigen Aktionismus“.

 

Damit begeht die in Essen angesiedelte GmbH im Eigentum des Bundes erneut den Fehler, die Öffentlichkeit beim Thema wenig verantwortungsvoll zu informieren. 

 

Für uns Anlass genug, für eine wissenschaftliche Darlegung von Fakten zu sorgen. Zum Inhalt

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