01.09.2021 - Besuch in  Höxter - Oliver Krischer

So wie einige MdBs zuvor auch, bekam heute am Abend Herr Oliver Krischer, stellv. Fraktionsvorsitzender B90/Grüne in Berlin, bei seinem Besuch in Höxter das Atom-Päckchen der Bürgerinitiative überreicht. Dies mit der Aufforderung und Bitte sich für eine sichere, umweltverträgliche und kosteneffiziente Entsorgung der radioaktiven Abfälle im Land einzusetzen. Dazu gehört auch die Beendigung der Planungen des ZBL Würgassen. Ziel muss ein neues, sachgeleitetes Standortauswahlverfahren sein.


Spontane Veranstaltung am 01.09.2021 zur Eröffnung des (Des)Informationsbüros der BGZ in Beverungen. Ohne Werbung, innerhalb von nicht einmal 24 Stunden organisiert, ein voller Erfolg - ca. 150 Teilnehmer fanden spontan den Weg zur Kundgebung. Allen Teilnehmer*innen EIN GROSSES DANKESCHÖN!

Unter anderem der neuerliche Vergleich der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle mit Putzlumpen im zuletzt publizierten „Informationsfilm“ der BGZ belegt, dass das Unternehmen nach wie vor nicht das Ziel einer objektiven Information forciert. Sollte sich an der Informationspolitik der Gesellschaft mbH nichts ändern, kann man nur von einem „Desinformationsbüro“ sprechen. Den jetzt ausgesprochenen Willen der Bürgernähe hätte die BGZ vielmehr IM RAHMEN DES STANDORTAUSWAHLVERFAHRENS leben müssen, indem sie die betroffenen Regionen VOR der Standortentscheidung in den Findungsprozess eingebunden hätte. Unter Teilhabe zumindest der politischen Vertreter der Regionen wäre sicherlich ein sachgeleitetes Auswahlverfahren mit allen notwendigen Kriterien erfolgt.

Wir bleiben dabei: Stopp der Planungen des ZBL Würgassen mit anschließendem neuem, transparenten Standortauswahlverfahren nach Sachkriterien. Ziel muss die bestmögliche, sichere, möglichst umweltverträgliche und kosteneffiziente Entsorgung der radioaktiven Abfälle sein - ohne Kompromisse und Kungelei!


Infoveranstaltung in Dalhausen


Knapp 100 Personen fanden sich trotz Regen und zwei weiteren Veranstaltungen im Ort, beim Infonachmittag zum geplanten Atommüll-Verschiebebahnhof Würgassen am Sportplatz in Dalhausen ein. Der Verein für Musik und Kultur Dalhausen hatte den Termin zuvor organisiert.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Tobias Böker gab Ludger Ernst, Leiter der Bauabteilung der Stadt Beverungen, einen kurzen Überblick über die Ereignisse der letzten Monate. Er lies keinen Zweifel daran, dass neben der gesamten Region auch die Mitarbeiter*innen, sowie der Bürgermeister der Stadt Beverungen von dem Vorhaben der BGZ, Würgassen zum zentralen Umschlagplatz sämtlicher schwach- und mittelradioaktiven Abfälle Deutschlands machen zu wollen, überrumpelt wurden. Er rechne damit, dass ein entsprechender Bauantrag beim Kreis Höxter eingehen werde. Da das Vorhaben dem Regionalplan widerspricht, drohe im Anschluss ein Rechtsstreit zwischen den Beteiligten.

 

In Folge führte Dirk Wilhelm, Vorsitzender vom Verein Atomfreies 3-Ländereck, zum Thema ZBL aus. Gespannt hörten die Anwesenden dem ca 1 1/2 stündigen, aber keinesfalls langatmigen, Vortrag zu. Der Kopf der Bürgerinitiative gewährte dabei tiefe Einblicke in die Hintergründe der Standortentscheidung und zeigte vielerlei Gründe zur Ablehnung des irrwitzigen Vorhabens der BGZ, welche im Auftrag des Bundesumweltministeriums handelt, auf.

 

Am Ende waren viele der Anwesenden sichtlich bewegt von der Herleitung der Standortentscheidung und den drohenden Auswirkungen auf die Region. Ihre Solidarität zum Widerstand äußerten Sie durch einen langanhaltenden Applaus. Auch fanden nahezu alle der ausliegenden gelben „W“-Aufkleber einen Besitzer und werden demnächst an den Heckscheiben vieler Autos ein klares Statement gegen das Atomlager setzen.


Einige „politische Schwergewichte“ im Dreiländereck zu Gast.


Neben vielen Menschen aus der Region hat auch der Vorstand des e.V. die Chance genutzt um im persönlichen Gegenüber das Thema Würgassen anzusprechen.

 

Während einer Abendveranstaltung in der Stadthalle Holzminden wurden Herrn Trittin ebenso Fragen gestellt, wie auch MdB Christian Haase bei einem Termin an der Weser, nicht weit vom ehem. AKW Würgassen entfernt. Vor allem dem Innenminister von NRW, Herrn Reul, welcher in Holzminden als Gast empfangen wurde und mit dem bis dato noch keine Gespräche geführt wurden, haben wir einige Fragen zum Thema stellen und unsere Kritik vermitteln können. Allen Drei wurde ein „Atompäckchen“ mitgegeben. Es enthielt jeweils die Bitte sich für eine bestmögliche und verantwortungsvolle Atommüllentsorgung ohne Kompromisse einzusetzen, um den drohenden Fehlstart in den Atomausstieg mit dem Projekt ZBL Würgassen zu verhindern. Herrn Reul wurden zudem Anschreiben für Ministerpräsident Armin Laschet, dem für das Projekt ZBL zuständigen Minister Laumann und Frau Landesumweltministerin Heinen-Esser mitgegeben.


21.08.2021 - Infostand in Kreiensen - Aktionstag "Konrad Gameover"


Beteiligung am Aktionstag „Konrad Gameover“. Vielen Dank an Karoline Otte für die Einladung und alle weiteren Unterstützer*innen an dieser wirklich genialen Aktion, mit der wir heute auf das überalterte Projekt Schacht KONRAD und das unsinnige Vorhaben ZBL Würgassen hingewiesen haben!


17.08.2021 - Besuch im Dreiländereck - Jürgen Trittin

Symbolische Übergabe beim Besuch von Jürgen Trittin in Würgassen. Das Päckchen ist ein leichtes, der Inhalt wiegt jedoch schwer: es enthält die Aufforderung und Bitte sich in Berlin für eine angemessene Lösung des Entsorgungsprozesses der Atomabfälle einzusetzen und die Fehler der Vergangenheit zu bereinigen. Nicht nur zum Wohl des Dreiländerecks NRW, Niedersachsen und Hessen, sondern in Verantwortung für alle Menschen im Land.


14.08.2021 - Infostand - SollingJump

Infostand beim SollingJump - Festival in Fürstenberg mit Infos zu den drohenden Atommüll-Transporten auf Straße und Schiene in der Region


Pressemitteilung vom 11.08.2021

BGZ missachtet die Warnungen des eigenen Gutachters und ignoriert Hochwasserrisiken

Unbeirrt führt die BGZ die Planungen bezüglich des ZBL Würgassen fort. Dabei werden neben dem ablehnenden Entscheid der Bezirksregierung aus Detmold auch die Sicherheitsempfehlungen der Entsorgungskommission des Bundes (ESK), die Gefahren von Bergsenkungen und nun auch Hochwasserrisiken ignoriert. Zum Inhalt

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Aktuell reagiert die BGZ mit einer Pressemitteilung auf die Kritik der BI in Bezug auf die Hochwasserrisiken des geplanten Atommüll-Lagers am Standort Würgassen.

 

Hierzu ein Kommentar: 

Was Hochwasserkarten und theoretische Annahmen wert sind, zeigen Theorie und Praxis in den Flutgebieten im Westen Deutschlands. Die gewaltigen Zerstörungen übertreffen alle bisherigen Annahmen über mögliche Gefahren bei weitem. 

 

Fakt ist: Die Situation in Würgassen wird durch den geplanten Eingriff (Aufschüttung und Versiegelung) nicht verbessert. Der Standort ist als Hochwassergebiet ausgewiesen und ist darüber hinaus aus vielen weiteren Gründen für ein Atommüll-Lager falsch gewählt

 

Sicherlich ist es möglich mit der Brechstange alles erdenkliche herbeizuführen (Aufschüttung zur Herstellung der Hochwassersicherheit, Errichtung des Atommüll-Lagers auf Pfahlfundamenten mangels Tragfähigkeit des Untergrunds,  technische Vorkehrungen gegen Bergsenkungen etc), was Risiko und Kosten in die Höhe treibt und so ziemlich allem widerspricht, was Experten aktuell zum Thema Hochwasserschutz und Gefahrenprävention äußern, oder die BGZ gesteht endlich ihren Fehler ein und beginnt die verantwortungsvolle Suche nach einer bestmöglichen Lösung zur sicheren Entsorgung der atomaren Hinterlassenschaften im Land. 

 

Neben der ungünstigen Topographie und den geologischen Mängeln kommt am Standort Würgassen zudem noch der mangelnde Abstand zur Wohnbebauung, eigentlich ein Ausschlusskriterium der BGZ, welches bereits sehr früh im Findungsprozess relativiert wurde und zum ausscheiden von Würgassen hätte führen müssen, hinzu. Obendrein potenziert sich mangels ausreichender Verkehrsanbindung die Gefahr eines Transportunfalls, auch hier wird sich die Öffentlichkeit ganz sicher auf ein Gutachten einstellen können, welches jedes Risiko relativiert.

 

Also: Augen zu und durch beim Thema Atommüll, in der Hoffnung es wird schon nichts passieren - oder doch lieber bestmöglich, sicher, möglichst umweltverträglich und kosteneffizient?!? An dieser Stelle meine Erinnerung an die Aussage von Herrn Dr. Seeba in einem der vielen Videos der BGZ: „SICHERHEIT HAT OBERSTE PRIORITÄT“ - wirklich, Herr Dr. Seeba?!? 

 

Der Versuch einen völlig unzureichenden Standortauswahlprozess dadurch zu legitimieren, indem im Nachgang zur „alternativlosen“ Entscheidung das vermeidlich mögliche dargelegt wird, stellt einen unübersehbaren Mangel dar - im übrigen eine Einschätzung, welche auch die Kommission zur Endlagerfindung teilt. Vielmehr gilt es herauszufinden: IST ES BESSER MÖGLICH? Eine Aufgabe, welche beim erfolgten Auswahlprozess der BGZ mangels nicht berücksichtigter Kriterien wie dem Vergleich der Transportsicherheit, der Betrachtung der Umweltverträglichkeit und der Wirtschaftlichkeit zwischen den Standorten nicht erbracht wurde. Darüber können auch bunte Werbevideos mit wenig gehaltvollem Inhalt nicht hinwegtäuschen.

 

Dass sich weder der Ministerpräsident, noch die Umweltministerin von NRW zum Vorhaben ZBL äußern, sich die Bundesregierung zudem in den Antworten der gestellten Anfragen lediglich in Ausführungen der Bundesgesellschaft hüllt anstatt sich dem Prozess der Atommüll-Entsorgung verpflichtet zu fühlen, mutet vor allem vor der Bundestagswahl alles andere als zufriedenstellend an. Denn - Zitat der BGZ - „es geht um eine Aufgabe von nationaler Bedeutung“. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen dem damit einhergehenden Anspruch endlich gerecht werden. 


Pressemitteilung vom 03.08.2021

Atomzentrum OWL, Gefahrenhotspot, fehlende Antworten, schweigende Verantwortliche 

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ATOMMÜLL IM HOCHWASSERGEBIET?

In diesem kurzen Video werden die möglichen Folgen der geplanten Aufschüttung für das Atommüll-Lager (ZBL/LoK) unmittelbar am Weserbogen bei Würgassen und die Gefahren, welche sich bei einem extremen Hochwasser daraus ergeben, dargestellt. Der mangelhafte Hochwasserschutz ist seit jeher Teil unserer Kritik. Aktuell entfacht das Thema zurecht eine politische Debatte, die eine detailliertere Darlegung erfordert.

Die Topographie um den Standort Würgassen und die Tatsache, dass die Region als für Starkregen gefährdet ausgewiesen ist machen eine nähere Betrachtung der Gefahren unumgänglich. Dazu kommt der Umstand, dass die Weser mit Werra, Fulda und Diemel ein riesiges Einzugsgebiet inklusive mehrerer Talsperren aufweist. Auch die bereits ergangenen Hochwasserkatastrophen sind Mahnmale aus der Vergangenheit.

Das Vorhaben ZBL/LoK lässt nicht nur beim Thema Hochwasser erhebliche Zweifel aufkommen und muss gestoppt werden!

Video-Animation zu den möglichen Folgen (Bitte den Ton einschalten)



Pressemitteilung vom 17.07.2021 - Hochwasser

Es sind schreckliche Bilder, die uns aktuell erreichen. Starkregenereignisse im Westen von NRW und Rheinland-Pfalz ließen Autobahnen und Bundesstraßen zu reißenden Flüssen heranwachsen, Autos und LKWs schwammen wie Spielzug umher, Häuser stürzten ein, Schlamm und Geröll hinterließen ein Bild des Schreckens. Ereignisse wie diese zeigen erste Auswirkungen des Klimawandels und sind sicherlich erst Vorboten dessen, was uns in den kommenden Jahrzehnten sehr viel öfter als zuvor ereilen wird.

 

Vor diesem Hintergrund stellt sich auch die Frage welche Gefahren das Vorhaben der BGZ, ein gigantisches Atommüll-Lager direkt an der Weser zu errichten, birgt. Zum Inhalt

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Pressekonferenz am 15.07.2021

Droht das „Atomzentrum OWL“ mit einem„3 in 1-Lager“ Würgassen?

Die Entscheidung der BGZ, Würgassen zum logistischen Mittelpunkt der Atommüllentsorgung machen zu wollen wirft ebenso viele Fragen auf wie das Handeln und Agieren der Bundesgesellschaft in den letzten 1 ½ Jahren. Unterstellt man weder Willkür noch Unvermögen, stellt sich die Frage nach den Zielen des Essener Unternehmens.

 

Der Vorstand des e.V. hat in den letzten Wochen umfangreiche Recherche betrieben um aus vielen „Puzzlestücken“ ein Bild herstellen zu können – und dass was sich abzeichnet, lässt aufhorchen! Als These kommen wir zu folgenden Schluss:

 

Funktion als Logistikzentrum

Würgassen könnte zunächst als „Logistikzentrum KONRAD“ fungieren – so wie aktuell publiziert. Das diese milliardenschwere Einrichtung ab ca. 2055, wenn KONRAD gefüllt ist, zur grünen Wiese zurück gebaut oder gar an die Stadt Beverungen „verschenkt“ wird, obwohl die Aufgabe der Atommüllentsorgung auch zu diesem Zeitpunkt weiter ansteht, ist im höchstem Maße zweifelhaft – denn: auch wenn KONRAD 303 TSD m³ Atomschrott aufgenommen hat werden weitere 200 TSD m³ Atommüll aus das Asse und 100 TSD m³ weitere Abfälle aus der Urananreicherung auf die Zuführung in ein Endlager warten.

 

Funktion als Bundeszwischenlager

Genau dann könnte die zweite Aufgabe für Würgassen anstehen: Durch eine Erhöhung der Kapazität auf 100 – 150 TSD m³ (was aufgrund der baulichen Größe absolut realistisch ist), könnte Würgassen gemeinsam mit dem Zwischenlager Asse sämtliche schwach-/mittelradioaktive Abfälle Deutschlands aufnehmen.   

 

Funktion als Bereitstellungslager für das Endlager

Ab Ende der 2050er Jahre soll zudem das neue Endlager zur Verfügung stehen. Die in Asse und Würgassen gelagerten Abfälle müssen in Folge dem neu gefundenen Endlager zugeführt werden. Hier könnte Würgassen, wie zuvor für KONRAD auch, als neuerliches Bereitstellungslager für das Endlager dienen.

 

Endlager in Nordhessen

Das weitere Endlager für schwach-/mittelradioaktive Abfälle bedingt Salz als Gestein. Grund hierfür sind die Abfälle aus der Asse. Folgt man dem politischen Gedanken der Lastenteilung, nachdem der Atommüll auf mehrere Bundesländer verteilt gelagert werden soll und schaut sich die aktuelle Karte der Bundesgesellschaft für Endlagerung an, könnte das neue Endlager in Nordhessen, ganz in der Nähe von Würgassen als Bereitstellungslager errichtet werden.

 

Damit würde das Dreiländereck über die nächsten 100 Jahre zum neuen „Atomzentrum“ Deutschlands.

 

Die Basis für diese These bildet unsere umfangreiche Recherche. Die Aufzeichnung der Presskonferenz inkl. Vortrag zum Thema steht auf auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

 

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20210715_ZBL Würgassen, Hintergründe, Fa
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Demonstration am 04.07.2021 in Würgassen

Ein großes DANKE an alle Teilnehmer*innen, welche erneut zu einem „bunten Fest des Protests“ beigetragen haben! ✊🏻😃

Zunächst: Es handelt sich um eine SYMBOLISCHE Gleisbesetzung auf dem stillgelegten Bahngleis Richtung AKW - Die Veranstaltung ist natürlich angemeldet und legal!

 

Entgegen der Werbung findet die Demo organisationsbedingt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Landstraße statt. Also nicht am Worthweg, sondern im Bereich Alter Postweg, Zum Knick und Knickweg bei Würgassen.

 

Es sind Ordner zur Einweisung vor Ort. Bitte bildet Fahrgemeinschaften! Der Parkraum ist begrenzt! Ankommende Fahrzeuge werden durch die Ordner zunächst bis zur Firma Beku Kunstofftechnink durchgeleitet und können dort parken. Ist der Platz erschöpft, entlang einer Seite des Knickweg in Richtung Beku parken. Alternativ einen Stellplatz in der Kraftwerkssiedlung oder AUF EINER SEITE der Betonstraße zum AKW PARKEN. In der Nähe der Tankstelle Saggel/Lauenförde am alten Gebäude der Herlag (Meintestrasse) finden sich weitere Abstellmöglichkeiten. Von dort aus kann man auf einem Weg entlang der aktiven Bahnstrecke (Landwirtschaftsweg östlich der Bahnstrecke in Richtung Solling) gefahrlos den Veranstaltungsort erreichen. Der Weg „zum Knick“ muss als Rettungsgasse frei bleiben, kann zu Fuß jedoch genutzt werden. Morgen werden unsere neuen „W“-T-Schirts verteilt, ca 200 Exemplare in den Größen M - XXL sind vorhanden. Wenn weg, dann weg - also: pünktlich sein.

 

Wir freuen uns auf ein „buntes Fest“ mit klarer Aussage: Flagge zeigen - sitzen bleiben!

 

Bitte die Corona-Regeln beachten und Abstand halten. Mund-/Nasenschutz mitführen. Den Anweisungen der Ordner ist zu folgen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.


SYMBOLISCHE Sitzblockade auf der Gleisanlage


Ungeachtet der vielfachen Kritik und dem zunehmenden politischen Widerstand erteilt die BGZ weiter Aufträge für das Vorhaben des BMU, Würgassen, fernab der überregionalen Verkehrswege, zum bundesweit einzigen, zentralen Umschlagplatz für sämtliche schwach- und mittelradioaktiven Abfälle Deutschlands zu machen.

Über mehrere Jahrzehnte drohen der Region im Dreiländereck täglich mehrfache Atommülltransporte per Zug und LKW. Die Standortentscheidung erfolgte willkürlich, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und verstößt mehrfach gegen die Vorgaben des Bundes. Sowohl der Bevölkerungs- und Strahlenschutz, als auch Aspekte der Transportsicherheit wurden nicht berücksichtigt.


Es droht eine horrende Verschwendung von Steuergeld

Vermeidbare 14 - 21 Millionen Transportkilometer belasten nicht nur das Konto der Steuerzahler, sondern werden zudem zu massiven Emissionen wie Lärm und Feinstaub, vor allem in den Ortschaften zwischen Würgassen und den Autobahnanschlussstellen bei Northeim, Kassel, Hann.Münden, Warburg und Paderborn, sowie den Bahnstrecken Lauenförde, Ottbergen, Höxter, Holzminden, Kreiensen und Lauenförde, Bodenfelde, Uslar, Northeim und Kreiensen führen.


Wir sind mehr

Lasst uns alle gemeinsam ein Zeichen gegen die politische Willkür setzen. Unter dem Motto "Sitzblockade auf der Gleisanlage" findet am 04.07.2021 ab 14 Uhr eine Demonstration an der Gleisanlage zum geplanten Standort des ZBL/LoK statt (Lauenförder Str. / Ecke Worthweg). Mit der Aktion wollen wir auf den stetig wachsenden Widerstand und auch auf die mangelnde Verkehrsinfrastruktur in der Region hinweisen.


[mit]WIRKEN - gemeinsam sind wird unschlagbar!

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme. Kreative Banner, Plakate und Kostüme sind wie immer sehr willkommen. 

 

Link zur Pressemitteilung


Infostand am 29.06.2021 auf dem Feierabendmarkt in Warburg

Atomfreies 3-Ländereck e.V,
Atomfreies 3-Ländereck e.V,

Wieder konnten wir Gespräche zur Information führen und auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Auch konnten wir neue Mitglieder für den Verein und etliche Unterschriften für die Petition von Herrn Pfarrer Daniel Fricke aus Bad Karlshafen gewinnen.

 

Ein guter Tag, der bei vielen Gästen am Stand Freude auf den kommenden Sonntag geweckt hat!


Kommt das ZBL an der Weser, fernab überregionaler Verkehrsanbindungen, wird dies zu vermeidbaren 14 - 21 Millionen Frachtkilometern führen. Einhergehend mit CO2-Emission, Feinstaub, Lärm und Strahlenexposition mit Wirkung auf Mensch und Umwelt. Hier einmal eine Übersicht welche Strecken am meisten durch tägliche Atommülltransporte betroffen sein würden.

 

Über mehrere Jahrzehnte drohen monatlich über 400 LKW- und 200 Zugbewegungen. Jede einzelne birgt die Gefahr eines Transportunfalls. Logistik setzt Infrastruktur voraus. Nicht umsonst fordert die ESK die zwingende Zweigleisigkeit und eine schwerlasttaugliche Straßenanbindung in verschiedene Richtungen. Kriterien, welche Würgassen nicht erfüllt! 

 

✊🏻😃 Widerstand stärken - Mitglied werden


Infostand am 22.06.2021 auf dem Feierabendmarkt in Brakel

Um die Menschen in der Region weiter über das Vorhaben ZBL/LoK zu informieren, bieten die aktuellen Corona-Fallzahlen endlich wieder die Möglichkeit des direkten Dialogs.

 

So nutzten wir am 22. Juni 2021 den sehr gut besuchten Feierabendmarkt in Brakel, um auf „unser“ Thema aufmerksam zu machen. Dabei wurden auch fleißig Unterschriften für die neuerliche Petition gegen das ZBL von Herrn Pfarrer Daniel Fricke, Bad Karlshafen gesammelt.


Weitere Petition gegen das Bereitstellungslager in Würgassen

Es ist kein zentrales Logistikzentrum für Atommüll notwendig - Online-Petition (openpetition.de)

 
Das geplante Logistikzentrum für Schwach- und Mittelradioaktive Abfälle in Würgassen (Dreiländereck Hessen-NRW-Niedersachsen) soll nicht gebaut werden. Für die sortenreine Anlieferung des Atommülls zum Schacht Konrad ist eine dezentrale Infrastruktur besser geeignet. Diese spart unnötige Transportkilometer und verteilt die Risiken gleichmäßiger.

Vielen Dank für die Initiative an Herrn Pfarrer Daniel Fricke aus Bad Karlshafen.


Pressemitteilung vom 15.06.2021

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: D. Wilhelm
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: D. Wilhelm

Würgassen - Thema in der Bundespolitik


Aktuell kann die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. einen Erfolg vermelden. Nach intensiver Arbeit in den vergangenen Wochen ist es gelungen, das Thema ZBL/LoK Würgassen in das Bundestagswahlprogramm der GRÜNEN festschreiben zu lassen.

Geht man von den aktuellen Umfragewerten aus, dürfte das Vorhaben der BGZ, Würgassen zum gigantischen Umschlagplatz für sämtliche schwach- und mittelradioaktiven Abfälle Deutschlands zu machen, ein Teil der anstehenden Koalitionsverhandlungen und damit Teil der Regierungsbildung werden.

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Pressemitteilung vom 08.06.2021

Berlin lässt Staatssekretär Flasbarth weiterhin an der langen Leine agieren, Bundesumweltministerin Schulze will Grundrechte beschneiden


Bei der Atommüllentsorgung sollte nach den Desastern in Morsleben und der Asse alles besser werden. Daher übernahm der Bund 2017 die Verantwortung und der Steuerzahler letztlich einen Großteil der Kosten für die Entsorgung aller radioaktiven Abfälle im Land. Aber ändert sich tatsächlich etwas? Der Staatssekretär des Bundesumweltministerium (BMU), Jochen Flasbarth, scheint weiterhin die altbekannte Strategie der intransparenten „Politik im Hinterzimmer“ und der Realisierung von politisch motivierten Entscheidungen entgegen jeder Kritik zu verfolgen. Dabei scheinen auch altgediente Seilschaften gepflegt zu werden, wie die jüngsten Ereignisse zeigen.

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2021-06-08 PM Atomfreies 3-Ländereck e.V
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Mit einem Fehlstart in den Atomausstieg ? 

Video mit aktualisiertem Vortrag zum Vorhaben ZBL/LoK


Es geht um die Vorbereitung einer nie dagewesenen Aufgabe unserer Gesellschaft: Mit der Abschaltung der letzten Kernreaktoren in Deutschland beginnt die Aufgabe der verantwortungsvollen Entsorgung der vorhandenen radioaktiven Abfälle. Nach den Desaster in Asse, Morsleben und Gorleben gilt es die Dinge zukünftig besser zu machen. Doch werden wir diesem Anspruch gerecht? 

Die aktuelle Ausführung zum Thema ZBL / LoK für Schacht KONRAD beschreibt die Hintergründe des Vorhabens, dessen Mängel sowie grundsätzlich Anstrebenswertes zur verantwortungsvollen Entsorgung der radioaktiven Hinterlassenschaften aus sechzig Jahren Nutzung der Kernenergie.

Hier geht’s zum Video (Sprungmarken in der Beschreibung beachten):


Video-Empfehlung

Der Schacht KONRAD in Salzgitter ist ebenso wie Gorleben ein Projekt aus den 1970er Jahren und genauso wenig das Ergebnis eines vergleichenden Suchverfahrens. Das Festhalten an diesem alten Eisenerzbergwerk als Atommülllager ist nicht länger hinnehmbar. Trotzdem will die BGE Schacht KONRAD in sechs Jahren in Betrieb nehmen und die SCHWACH- BIS MITTELRADIOAKTIVEN ABFÄLLE Deutschlands dort einlagern. Um Schacht KONRAD zu retten, werden Änderungsgenehmigungen ohne Öffentlichkeitsbeteiligung erteilt, das gesamte Anlieferkonzept unter Einsatz horrender finanzieller Mittel geändert (Errichtung eines ZBL/LoK) und das hoffnungslos veraltete Projekt schön geredet.

Ursula Schönberger, Projektleiterin des Atommüllreports und Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der BI Lüchow-Dannenberg erläutern im Video die aktuellen Kritikpunkte, warum das Projekt KONRAD unbedingt aufgegeben werden muss und welche Aktivitäten dazu in der nächsten Zeit geplant sind.

 

SPRUNGMARKEN in der Beschreibung beachten!


Pressemitteilung vom 28.05.2021

[W]ürgassen muss [A]ufpassen!

 

Aktuell fordert ein breites Bündnis zu guter Recht den Widerruf des Planfeststellungsbeschlusses für das Atommüll-Lager Schacht Konrad: Die Umweltverbände BUND und Nabu, sowie das Salzgitteraner Bündnis gegen Schacht Konrad, dem auch der Verein Atomfreies 3-Ländereck angehört, übergaben den entsprechenden Antrag am vergangenen Mittwoch, den 28.05.21 an Landesumweltminister Lies. Die Chancen das veraltete Projekt KONRAD, welches nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, zu stoppen sind größer denn je.

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2021-05-28 PM KONRAD, ASSE und das ZBL.p
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Pressemitteilung vom 27.05.2021

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: R.Lenzing, T.Schäfer
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: R.Lenzing, T.Schäfer

Atomfreies 3-Ländereck e.V. meldet drohende Steuermittelverschwendung der BGZ dem Bund der Steuerzahler Deutschland

 

Ungeachtet der zunehmenden Bedenken auf bundespolitischer Ebene und der anstehenden Prüfung der Standortentscheidung der BGZ durch ein von den Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen veranlasstes Gutachten, erfolgte kürzlich die Auftragserteilung der BGZ an die ARGE LoK Würgassen zur ersten Detailplanung des Bauvorhabens ZBL/LoK. Trotz fehlender Zustimmung der zuständigen Bezirksregierung aus Detmold sollen im Vorfeld Tatsachen geschaffen werden. Durch die eilige Erteilung des lukrativen Auftrags wurde nach Ansicht des Vereins Atomfreies 3-Ländereck eine rote Linie überschritten. Die Auftragsvergabe soll nun durch den Bund der Steuerzahler im Vorfeld überprüft werden. 

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2021-05-27 PM ZBL_LoK Würgassen Anzeige
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Preisübergabe Heimatpreis 2020 am 20.05.2021

Die Stadt Beverungen hat den Heimatpreis 2020 an den Verein Atomfreies 3-Ländereck übergeben. 

Damit würdigt die Stadt das Engagement aller Unterstützer des Widerstands gegen die Pläne des Bundesumweltministeriums, ausgerechnet die idyllische Region Ostwestfalen-Lippe, Nordhessen und Südniedersachen zum bundesweit einzigen Umschlagplatz für 90% aller radioaktiven Abfälle Deutschlands zu machen.

Wir bedanken uns für die Anerkennung unserer Arbeit zum Schutz der Natur und der Menschen in der Region!


WDR Fernsehen - Lokalzeit OWL vom 20.05.2021

TV-Bericht über den Widerstand gegen das geplante ZBL/LoK als Drehscheibe für 90% des gesamten Atommülls Deutschlands - mitten im Dreiländereck NRW/Hessen/Niedersachen. Anwohner, MdB, Bürgermeister und BGZ äußern sich.  


Kein Logistikzentrum mit der Brechstange

 

Neuerliche Kritik aus Berlin am Vorhaben, Würgassen zum zentralen Umschlagplatz sämtlicher schwach- und mittelradioaktiven Abfälle Deutschlands zu machen. Zum  Inhalt


Pressemitteilung vom 12.05.2021

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: D. Wilhelm,  C. Grascha, MdL, M. Bludau-Kater, Kreisvorstandsmitglied aus Uslar
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: D. Wilhelm, C. Grascha, MdL, M. Bludau-Kater, Kreisvorstandsmitglied aus Uslar

Ein Jahr „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ - Gegner des „Logistikzentrums“ für Atommüll an der Weser bauen politisches Netzwerk weiter aus 

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Mahnwache am 03.05.2021 in Göttingen

Vielen Dank für die Einladung an die Göttinger Anti-Atom-Initiative. Martin Ahlborn und Thorsten Schäfer vom Vereinsvorstand "Atomfreies 3-Ländereck e.V." waren mit Redebeiträgen eingebunden.

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: M. Ahlborn
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: M. Ahlborn
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: T. Schäfer, P. Stieber, M. Ahlborn
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: T. Schäfer, P. Stieber, M. Ahlborn

Die Göttinger Anti-Atom-Initiative und der Verein "Atomfreies 3-Ländereck e.V." veranstalten am 3.05.2021 ab 18:00 Uhr eine gemeinsame Mahnwache am „Gänseliesel“ in der Göttinger Innenstadt, speziell gegen das in Würgassen geplante ZBL/LoK.

 

Göttingen würde vor allem durch die drohenden Atommülltransporte über die Bahnlinien vom Vorhaben des Bundesumweltministeriums, Würgassen zur zentralen Drehscheibe sämtlicher schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus ganz Deutschland zu machen, betroffen sein. 

 

Mit der Aktion bauen wir unsere Kooperation mit anderen Anti-Atom-Initiativen und unseren Wirkungskreis weiter aus. Dies mit dem Ziel, auch die betroffenen Menschen entlang der Transportstrecken über den drohenden Atommülltourismus zu informieren. 


DGB Kundgebung am 01.05.2021 in Uslar

Wir waren dabei! Vielen Dank für die Einladung und Martin Ahlborn und Wilhelm Holz für die Redebeiträge!

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: M.Ahlborn
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: M.Ahlborn
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: W. Holz
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: W. Holz

„Solidarität ist Zukunft“ 

 

Herzlich möchten wir zur Teilnahme an der Gewerkschaftskundgebung des DGB auf dem Rathausplatz in Uslar einladen.

 

Am 01.05.21 ab 11:30 Uhr werden unter anderem Vertreter der BI „Atomfreies

3-Ländereck e.V.“ als Gastredner zum Thema ZBL/LoK ausführen und mit einem Infostand vor Ort vertreten sein.

 

Der DGB hat für diesen Tag zudem ein breites Programm aufgestellt. Wir bedanken uns für die Möglichkeit der Teilnahme und wünschen allen Teilnehmer*innen eine gute Zeit!


SAVE THE DATES: Atomausstieg - was passiert mit dem Müll?

Am 31.12.2021 geht das AKW Grohnde endgültig vom Netz. Die "Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten" veranstaltet ab Anfang Mai eine 5-teilige Online-Vortragsreihe zum Umgang mit den Abfällen aus dem Rückbau des AKW Grohnde. Die Online-Veranstaltungsreihe beschäftigt sich sowohl mit dem Endlagersuchprozess in der Region um das AKW Grohndeals auch mit den geplanten Atommülllagern in Salzgitter und Würgassen. Auch die Möglichkeit einer offenen Lagerung von freigemessenen Abfällen im stillgelegten Steinbruch Ith wird thematisiert.

 

Die Themen der Veranstaltungsreihe in der Übersicht:

04.05.2021: DER ENDLAGERSUCHPROZESS – Wie gut ist die Suche nach dem sichersten Ort Deutschlands?

18.05.2021: GORLEBEN LEBT – SALZGITTER SOLL LEBEN!

27.05.2021: ATOMARES ENDLAGER IN DER REGION SÜDNIEDERSACHSEN UND OSTWESTFALEN

01.06.2021: ATOMFREIES DREILÄNDERECK!

15.06.2021: STRAHLENDE ZUKUNFT AM ITH?

 

Die Veranstaltungen beginnen alle um 18:30 Uhr. Eine Anmeldung oder ein Passwort, um an der Veranstaltung teilzunehmen, sind nicht erforderlich. Zugangslink https://lecture.senfcall.de/kur-xhh-q9r-oip

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Folgenschwerer Bahnunfall

Aktuell ereignete sich in Norddeutschland ein folgenschwerer Bahnunfall, bei dem ein Güterzug in abgestellte Güterwaggons gerast ist.

 

Ein Waggon steht hochkant, ein weiterer wurde auf die Lokomotive katapultiert und liegt obenauf. Dies macht deutlich welche Kräfte hier gewirkt haben.

 

Mag sein, dass die BGZ entgegen der Forderung der Entsorgungskommission die eingleisige Bahnstrecke in der Region um Würgassen als für regelmäßige Atommülltransporte geeignet erachtet. Das Risiko eines Unfalls im Rahmen der über Jahrzehnte geplanten, täglich mehrfach durchzuführenden Gefahrgut-Transporte, maximiert sich mangels Zweigleisigkeit jedoch erheblich. Ebenso wie der Umstand, dass sich mangels Abstand zur Wohnbebauung eine Gefährdung der Anwohner ergeben könnte.

 

Das aktuelle Ereignis zeigt die möglichen Gefahren bei Bahntransporten auf. Bei dem Gedanken an die notwendigen „Wendemanöver“ und ggf. gegenläufig fahrenden Zugverkehr auf den eingleisigen Strecken Ottbergen-Northeim und Holzminden-Kreiensen, inmitten des laufenden ÖPNV, ergeben sich erneut berechtigte Fragen und Zweifel am Vorhaben der BGZ. Wird der Standort Würgassen, fernab der überregionalen Verkehrsadern, der Anforderung und dem Anspruch an Sicherheit für das deutschlandweit einzige, zentrale „Logistikzentrum“ für Atommüll gerecht? Zudem fraglich: Für die Sicherung der Transportstrecken wird die freiwillige Feuerwehr verantwortlich sein. Hier mangelt es an Fahrzeug und Gerät um den Anforderungen von ABC-Einsätzen gerecht werden zu können. Die mangels Infrastruktur oftmals gegebene Nähe der Bahngleise und Straßen zur Wohnbebauung würde bei einem Unfall die Einsatzsituation zudem erheblich verschärfen.

 

Foto/Quelle: Benjamin Nolte/dpa -21.04.21-


Resolution zur Aufgabe des Projekts Schacht KONRAD

Quelle: AG Schacht Konrad e.V.
Quelle: AG Schacht Konrad e.V.

Der Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. unterstützt als eine von insgesamt 77 Anti-Atom-Initiativen die Resolution zur Aufgabe des Projekts Schacht KONRAD.

 

Anbei ein Link zur Pressemitteilung aus Salzgitter mit beigefügtem Dokument inkl. umfassender Begründung. 

 

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AMK_Resolution-Schacht-KONRAD_2021-04-08
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WDR Fernsehen - Westpol vom 11.04.2021

Die Sendung Westpol des WDR nimmt sich dem Thema ZBL/LoK an. Das Vorhaben der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung im Auftrag des Bundesumweltministeriums, ausgerechnet das idyllische Würgassen im Naherholungsgebiet Weserbergland, fernab überregionaler Verkehrsanbindungen zum zentralen Umschlagplatz für radioaktiven Abfall aus ganz Deutschland zu machen, wird kritisch hinterfragt. 

Die zuständigen Minister Herr Laumann/NRW und Herr Lies/Niedersachsen wollen von unabhängigen Gutachtern sowohl die Notwendigkeit des ZBL, dessen Größe, die Auswirkungen auf den Lagerbetrieb der vorhandenen Zwischenlager und die notwendigen Transporte prüfen lassen. 

Im Bericht kommen neben einem Anwohner, dessen Grundstück dreiseitig mit Sicherheitszaun eingeschlossen werden soll, auch Herr Matthias Goeken, MdL NRW, Herr Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehem. Bundesumweltminister, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. sowie der Pressesprecher der BGZ zu Wort.


Betr. den Artikel der NW zu unserer Pressemitteilung vom 09.04.21

Bezeichnend:

 Die Argumentation der BGZ als Reaktion mutet abenteuerlich an. „Der Stresstest betrachtet Szenarien außerhalb des normalen Betriebs“. -

Also ist der Schutz der Bevölkerung nicht notwendig? Dann bräuchte es bei AKWs ja auch keine dreifache Ausführung von Sicherheitseinrichtungen wie z.B. redundante Kühlsysteme, da diese ja auch nur für Szenarien außerhalb des normalen Betriebs benötigt werden. Der Stresstest der ESK dient eben genau dem Zweck, den Schutz der Anwohner bei unplanmäßigen Betriebsabläufen sicherzustellen. Dafür braucht es ABSTAND zur Gefahrenquelle. Da nutzt es auch nicht, dass „die gesonderte Betrachtung des Standorts zugesichert wurde.“ Tatsache ist, dass eine Ausbreitungsberechnung bereits zu Beginn des Auswahlverfahrens als Argumentation zur weiteren Berücksichtigung des Standorts Würgassen verwendet wurde, die es zu dem Zeitpunkt nicht gegeben haben wird und auch zum heutigen Zeitpunkt standortspezifisch nicht gibt - das geht aus den in sich widersprüchlichen Antworten  eines Dialogs mit der BGZ bezüglich der Anfrage um Herausgabe der Berechnung hervor.

 

Es bleibt dabei: Die BGZ dreht und windet sich heraus, anstatt den Vorgaben der Entsorgungskommission des Bundes ernsthaft gerecht zu werden. 

 

✊🏻😕 Widerstand stärken - Mitglied werden - atomfreies-dle.de

Quelle: Neue Westfälische
Quelle: Neue Westfälische

Pressemitteilung vom 09.04.2021

Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: P. Stieber
Atomfreies 3-Ländereck e.V, im Bild: P. Stieber

PR-Kampagne statt handfester Information, Sicherheit der Bevölkerung zweitrangig?

Landesregierungen reagieren

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2021-04-09 PM_PR Information und Bevölke
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Stellungnahme zur Neuaufstellung des Regionalplans OWL für den Regierungsbezirk Detmold - Bereich Beverungen-Würgassen vom 31.03.2021

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2021-03-31 Widerspruch Regionalplan.pdf
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Pressemitteilung vom 14.03.2021

Würgassen

Wie die aktuellen Ereignisse rund um den Rückbau des ersten kommerziell genutzten Reaktors in Deutschland exemplarisch den hilflosen und kurzsichtigen Umgang mit Atommüll im gesamten Bundesgebiet aufzeigen. Zum Inhalt

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PM 20210314 Atommülltransporte NRW - Bay
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Videokommentar zur BGZ Broschüre 03/2021


Mahnwache am 07.03.2021 am ehemaligen AKW Würgassen

Es jährte sich der Widerstand gegen das Vorhaben des BMU, das Dreiländereck NRW, Niedersachsen und Hessen zum zentralen Umschlagplatz für 90% des Atommülls aus ganz Deutschland zu machen. Über Jahrzehnte sollen 15.000 Atommüllgebinde mit einem Volumen von 60.000 Kubikmetern nur wenige hundert Meter von den Landesgrenzen zu Niedersachsen und Hessen, im kleinen Ort Würgassen/NRW abgelegt werden.


Insgesamt sollen
 über drei Jahrzehnte 303.000 Kubikmeter Atomschrott aus ganz Deutschland angefahren, sortiert und zum Schacht KONRAD bei Salzgitter abgefahren werden. Wird das Vorhaben durchgesetzt, würde dies zu täglichen Gefahrguttransporten, vor allem durch die Landkreise Höxter, Holzminden, Northeim, Kassel und Göttingen, führen. Die vom BMU und der BGZ getroffene Standortentscheidung, welche entgegen vieler Sachargumente erfolgte, scheint vielmehr von politischen Zusagen geprägt worden zu sein.

Zum Jahrestag des Widerstands gegen das Vorhaben des BMU und der BGZ rief der Verein Atomfreies 3-Ländereck direkt vor dem Haupttor des ehemaligen AKW Würgassen zur Mahnwache auf. Wir sind überwältigt von der Resonanz der Veranstaltung!


Ergebnis der Vorstandswahlen

Die Wahlkommission hat am 26.02.21 das Wahlergebnis der Vorstandswahlen ermittelt. Hiermit  möchten wir das Ergebnis mitteilen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 90% der ordentlichen Mitglieder, 223 Stimmzettel wurden fristgerecht eingereicht, davon waren 7 Stimmzettel ungültig.

Gewählt wurden:

1. Vorsitzender: Dirk Wilhelm

Stellvertreter: Martin Ahlborn, Martin Hoppe

Kassiererin: Katrin Meyer
Beisitzer: Rainer Lenzing, Thorsten Schäfer, Oliver Stellmacher, Paul Weskamp

Wir sind überwältigt von diesem mehr als deutlichen Votum und bedanken uns in aller Form für den unfassbaren Zuspruch und die große Wahlbeteiligung. Zugleich sind wir uns der Verantwortung des erteilten Auftrags bewusst!


Pressekonferenz des kom. Vorstands vom 12.02.2021

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Pressekonferenz des kom. Vorstands der Vereins Atomfreies 3-Ländereck e.V.
Pressekonferenz des kom. Vorstands der V
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Siegfried de Witt Rechtsanwalt zur Stellungnahme der BGZ
DeWitt_Runge zur BGZ-Stellungnahme.pdf
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Leserbrief zu Artikel in der taz "Wenn die Grünen regieren"

Leserbrief zu Artikel in der taz "Wenn die Grünen regieren"

Würgassen-Waterloo / Würgassen-Gigantismus wird zum neuen Wackersdorf-Waterloo / Atomthema abgefrühstückt ?

 

Ein von vielen in Berlin noch gar nicht bewußt wahrgenommener Stolperstein für eine(n) mögliche(n) grüne(n) Umweltminister(in) wird die geplante gigantische Atommüll-Lagerhalle in Würgassen werden. Es wäre am besten, wenn der mittelradioaktive Müll weiterhin dezentral und ohne große unnötige bundesweite (!) Transportiererei gelagert würde. Stattdessen plant man im Weserbergland am Standort des 1994 stillgelegten AKW eine zentrale, superteure Riesen-Lagerhalle mitten in einem Überschwemmungsgebiet. Dies alles geschieht nur, um Schacht Konrad beim weit entfernt liegenden Salzgitter die Betriebsgenehmigung zu retten. Kann man machen, muss man aber nicht. Das kostet schon jetzt eine enorme Stange Steuergeld. Eine parlamentarische Debatte zu diesem Gigantismus fand im Bundestag bislang noch nicht statt. Der Widerstand der Bürger(innen) in der Region und von bislang fünf Landkreisen im Dreiländereck NRW, Niedersachsen und Hessen wächst täglich.

Und die Grünen ? Die sollten sich vor der Wahl deutlich positionieren und nach der Wahl besser nicht umfallen. Sonst sägen sie an ihrem eigenen Ast, verlieren Wählerstimmen und könnten mit Würgassen ein Waterloo erleben. Aufwachen in Berlin ist angesagt. Was hat die Atomindustrie schon wieder im Weserbergland zu suchen ? Schleicht euch ! Wackersdorf ist nach den jahrelangen Protesten auch gestoppt worden, Gorleben ist nun endlich Geschichte. Und Würgassen wird irgendwann doch noch zur versprochenen "grünen Wiese". Wie lange die Bundes-Grünen wohl noch das Thema verpennen ? Die aktuelle Umweltministerin (SPD) ist auch noch nicht vor Ort gesehen worden. Das Atomthema scheint abgefrühstückt zu sein, dachten die Schlafenden.

Arno Schelle, Fredelsloh


Außerordentliche Mitgliederversammlung am 22.01.2021

In der vergangenen Woche fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins  als digitale 4-stündige Mammutsitzung mit über 170 Teilnehmern und enormem technischen Aufwand statt, die vom Vorstand aus dem  Saal "Bever" der Stadthalle Beverungen  unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Martin Hörning durchgeführt wurde. Die Versammlung war nur kurz nach der letzten a.o. MV vor 2 Monaten unter anderem deshalb nötig geworden, da von den ehemaligen Vorstandsmitgliedern sowie deren Umfeld nach deren Rücktritt am 1.10. vehement sofortige Neuwahlen des gesamten Vorstands gefordert wurden.

 

Unser Vorstandsmitglied Martin Hörning betonte während der Versammlung, dass er in seiner über 20 jährigen Tätigkeit in Vereinsvorständen und Gremien meist in leitender Position noch nie erlebt habe, dass ein gut arbeitender Vorstand aus den eigenen Reihen derartig angegriffen und kritisiert wurde und abwechselnd mit dem Vorwurf der Untätigkeit, mangelnder Sacharbeit oder sogar des Eigennutzes konfrontiert wurde. Da dies dem Vorstand die Arbeitsgrundlage entziehe, seien Neuwahlen unumgänglich. Die Briefwahlen werden zur Zeit von einem auf der a.o. MV gewählten Wahlausschuss vorbereitet.



Atomtransporte

Vor kurzem erhielt der Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. die Zusage,  dass er zu den ersten Initiativen gehört, die eine projektbezogene Förderung von der Stiftung atomerbe erhalten, dafür bedanken wir uns sehr herzlich! (https://www.stiftung-atomerbe.de/). Die Entscheidung fiel dann, die Förderung besonders öffentlichkeitswirksam zu verwenden, und den Blick besonders auf den wichtigen Aspekt der Logistik und die mutmaßlichen Transportrouten zu lenken und diese damit ins Bewusstsein der betroffenen ortsansässigen Bürgern der jeweiligen Ortschaften in der Region zu bringen. 

 

Wir danken den vielen Anwohnern der mutmaßlichen Transportstrecken, die bereits heute ihren Protest ausdrücken und auf den "Irrsinn" und die Gefahren aufmerksam machen.

 

"Würgassen wurde in einem fragwürdigen Auswahlverfahren zur Drehscheibe für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll Deutschlands bestimmt. Ein ungeeigneter Standort in einer der verkehrsmäßig am schlechtesten ausgebauten Regionen Deutschlands für ein Logistikprojekt mit derartigen Ausmaßen, zudem 132 km entfernt zum geplanten Einlagerungsort Schacht  Konrad. Spötter sprechen sogar vom "größten Autobahnring Deutschlands" mit maximaler Entfernungen zu allen Autobahnanschlüssen über kurvige, schlecht ausgebaute Straßen, enge Brückenunterführungen durch zahlreiche Ortschaften direkt vorbei an den Häusern zigtausender Anwohner, so Heinrich Wenisch. "Vielen Betroffen sind wahrscheinlich die Ausmaße und die persönliche Betroffenheit noch gar nicht bewusst."

 

"Wir haben daraufhin für den Verein eine auffällige Plakatierung entworfen und als Plakate produzieren lassen. Entlang dieser mutmaßlichen Transportstrecken möchten wir daher den Focus der breiten Öffentlichkeit auch optisch einerseits auf die z.T. mangelhafte

Infrastruktur und zum anderen auf die immense Zahl an zusätzlichen Atomtransporten lenken, die 30 Jahre lang durch unsere Dörfer rollen

sollen, und die Region und Umwelt durch Millionen zusätzliche Transportkilometer belasten würden. Dadurch möchten wir auch weitere

Mitstreiter motivieren, sich am Widerstand gegen das geplante ZBL zu beteiligen", so das ehem. Vorstandsmitglied Edith Götz.